20. Februar 2016 Thema: "EU-Gipfel in Brüssel"

 

Oh ja, es ist ein trauriges Bild, was unsere EU da abgibt. Da wird um jeden nationalen Vorteil gefeilscht wie auf einem orientalischen Viehmarkt, da wird unverhohlen gedroht und erpresst. Noch deutlicher kann man wohl die moralischen Verwerfungen des vereinten Europa nicht vorgezeigt bekommen! Die Schere zwischen Anspruch und Realität könnte weiter kaum auseinanderklaffen.

Wer wirklich ein Interesse an einer funktionierenden EU hat, der sollte vielleicht die Räder zurückdrehen und noch einmal ganz bei Null anfangen und dann als erstes die Völker fragen, was sie eigentlich wollen, und nicht deren Regierungen! Nur so währe vielleicht gewährleistet, dass ein dringend benötigtes Minimum an Moral und sozialer Solidarität vorhanden ist und nicht nur ein reines wirtschaftliches Interesse und damit erhoffte ökonomische Vorteile bestimmter Eliten im Mittelpunkt stünden.

An dem derzeitigen desolaten Zustand sind gewiss nicht jene Menschen schuld, die stark nach rechts gerückt sind, nein, die sind nur die deutlich sichtbaren Auswirkungen der Misere. Die Fehler muss man eindeutig bei jenen suchen, die Europa so gebaut haben, wie es jetzt ist, nämlich nur ein zerstrittener Haufen zumeist national und egoistisch denkender Einzelregierungen, doch man sollte bitte, bitte nicht den Fehler machen und sich an den Falschen orientieren,  denn mir wird schlecht, wenn ich mit ansehen muss, welche untragbaren Figuren dort im Vorwahlkampf mit den höchsten Prozentzahlen "belohnt" werden!